Vorteile einer Vorfinanzierung:


Zeitliche Flexibilität:

Ein Bausparvertrag hat eine gesetzliche Mindestlaufzeit von 18 Monaten. Ehe er ausgezahlt und ein Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen erworben wird, müssen 40 bis 50 Prozent des vereinbarten Sparbetrags eingezahlt worden sein. Zwischen der Zuteilung der Sparsumme und der Auszahlung des Darlehens kann nochmals wertvolle Zeit verstreichen. In allen diesen Fällen kann die Vorfinanzierung als eine Art Überbrückungskredit dienen. Die Bausparsumme kann ohne Berücksichtigung von Mindestlaufzeit oder Mindestspareinlage sofort zum Kauf, Bau oder zur Modernisierung einer Immobilie genutzt werden.

Monatliche Belastung:

Der Bausparer muss bei der Vorfinanzierung keine Tilgungslasten tragen. Die Tilgung erfolgt ausschließlich über die monatlich in den Bausparvertrag einzuzahlenden Sparbeträge. Die monatliche Belastung ist vorher exakt kalkulierbar, da sie während der Laufzeit der Vorfinanzierung konstant bleibt.

Planungssicherheit:

Die Kosten des Vorfinanzierungskredits orientieren sich an den aktuellen Kreditmarktzinsen und gelten in der Regel für die gesamte Laufzeit der Vorfinanzierung. Die Kosten der Vorfinanzierung lassen sich für den Kreditnehmer also genau planen. Der Kreditgeber hat seinerseits ein geringes Ausfallrisiko, da die Tilgung des Vorausdarlehens automatisch über den weiter laufenden Bausparvertrag nach dessen Zuteilung erfolgt.